Zucker und Emotionen

Gummibärchen, Schokolade, Kuchen, Chips…Der Tag ist vollgepackt mit Terminen und überall haften To-Do Listen mit ganz wichtigen Aufgaben. Genau an solchen Tagen tritt das Verlangen nach Naschereien besonders stark auf. Doch warum ist das so? Wir klären auf wie Zucker und Emotionen zusammenhängen.

Zucker und Emotionen: Warum wir bei Stress und Angst zu Zucker greifen

Das Phänomen Stress-Essen

Gibt es Stress-Essen wirklich? Oh ja, es gibt. Und sehr wahrscheinlich haben wir das alle schon einmal bewusst oder unbewusst getan. Das sogenannte Stress-Essen ist tief in dem Handeln der Menschen verankert. Denn Zucker gilt als schneller Energielieferant und war in Gefahrensituationen damals überlebenswichtig. Außerdem diente dieses Verhalten dazu, dass unsere Vorfahren sich für die schlechten Zeiten Reserven für den langen Winter zulegten. Natürlich sind die Beweggründe des Stress Essens heute andere, jedoch ist die Reaktion darauf nahezu identisch.

Warum greifen wir noch vermehrt zu Süßigkeiten?

Wir haben viel geschafft und die Arbeit ist erledigt. Was nun? Wir Menschen wollen uns nach stressigen Situationen entspannen oder uns einfach für unser Tun belohnen. Und das geht am Besten mit Süßigkeiten, da sie uns in allen Variationen schmecken. Zucker und Emotionen liegen nahe beinander. Doch meistens reicht nicht nur ein Zuckerl oder zwei Kekse, nein es wird gleich die ganze Packung vertilgt. Genau dafür gibt es einen Grund! Denn in stressigen Situationen können unsere Geschmacksrezeptoren den süßen Geschmack nicht lange wahrnehmen – wie in normalen Situationen – weshalb wir noch mehr davon essen. Hoppla! 

Was tun?

Das Glücksgefühl nach dem Naschen hält nicht lang an, denn nach kürzester Zeit meldet sich das schlechte Gewissen. Außerdem geht es uns dadurch auch gesundheitlich schlechter, da der Blutzucker in die Höhe getrieben wurde. Um genau diesen Gefühlsschwankungen aus dem Weg zu gehen, solltet ihr euch nach einem anstrengenden Tag ausgewogen ernähren. Das klappt am Besten mit viel Gemüse und Vollkornprodukten. Denn diese enthalten viele wichtige und gute Ballaststoffe und wichtige Vitamine. (Auf unserem Blog findet ihr sehr viele ausgewogene Rezepte zum Nachmachen) Doch die Geheimwaffe gegen Stress im Alltag ist und bleibt Bewegung. Dabei müsst ihr in der Mittagspause keinen Marathon laufen, denn schon ein kleiner Spaziergang oder eine Runde schwimmen entlasten euer Gemüt. Dabei zu beachten ist jedoch, dass ihr in euren Pausen oder nach der Arbeit komplett entspannen könnt und die Aufgaben mal links liegen lasst. Denn dann kann euer Körper neue Kraft tanken und ihr greift in der nächsten Stresssituation nicht wieder in die Schoko- oder Chipstüte.

Let’s do it! Nun wisst ihr wie Zucker und Emotionen zusammenhängen. Legt die Naschereien beiseite und sucht euch eine gesunde Alternative, um den Stress nicht an euch ranzulassen. So tut ihr etwas Gutes für Geist & Seele.